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Bundesweite Aktivitäten im Modellflug findest Du hier: Bundeskommission Modellflug im Deutschen Aero Club e.V.


 

Die Träume fliegen mit


 

Der große Menschheitstraum vom Fliegen erfüllte sich zuerst mit Flugmodellen. Ohne sie wären viele Geheimnisse der Aerodynamik nie entschlüsselt worden, ohne sie wären die Pioniere der Luftfahrt erfolglos geblieben. Doch ganz unabhängig vom manntragenden Luftsport entwickelte sich das Modellfl iegen als eigenständiger Sport.

 

Modellflugklassen


Fairer Wettbewerb wie privates Vergnügen verlangen nach Regeln. Große, aufwändige Modelle sind leistungsfähiger als kleine und einfache.
Darum wurden Klassen definiert, innerhalb derer man sich vergleichen kann. Zuerst wurde nach dem Antrieb sortiert: Ein aufgedrehter Gummistrang, der einen Propeller treibt, kleine Verbrennungsmotoren, Segelmodelle, die einen Hang herabfliegen oder mit einer Leine auf Höhe gezogen werden und dann gleiten. Seit einigen Jahren revolutionieren Elektromotoren - leise, effektiv, immer leichter und stärker - das Modellfliegen.


Vor gut 50 Jahren spalteten zusätzlich die Steuerungen der Modelle die Szene. An zwei dünnen Stahldrähten rasen seitdem Fesselflugmodelle
um Piloten im Kreis herum, und Fernlenkmodelle gehorchen hoch in der Luft ihren Funk-Befehlen. Doch Freiflugmodelle ohne Kontrolle nach dem Start bieten immer noch hochklassigen Sport – auch wenn ihre Anhänger längst in der Minderheit sind. Mit derstürmischen Entwicklung der Elektronik ziehen heute weitaus die meisten Modellfl ieger die Fernlenktechnik mit Radio-Control (RC) vor. Schon früh wollte man sich auch international vergleichen. Die Modellflugkommission des Weltluftsportverbandes FAI hat Regeln für 70 verschiedene Klassen entwickelt, Modellraketen und gelenkte Modellluftschiffe eingeschlossen. Wie in anderen Luftsportarten werden Rekordlisten geführt und Welt- und Europameisterschaften ausgetragen.

Wer fliegt am Besten? Das hängt von der Klasse ab. Bei Freiflugmodellen zählt die gestoppte Flugzeit. Bei Fesselflugmodellen die Geschwindigkeit (bis zu 300 km/h). Präzision entscheidet im Kunstflug mit RC-Modellen. In speziell dafür ausgeschriebenen Wettbewerben fliegen originalgetreue Oldtimermodelle.


 

Bauen oder kaufen?


Früher verlangten die Regeln, dass die Modelle selbst gebaut wurden. Sie gelten heute nur noch für frei fliegende Saalflug- und für Flugzeugmodelle, die vorbildgetreu fliegen sollen. Mit der Änderung sind die Piloten nicht mehr benachteiligt, die zwar gut und gerne fliegen, aber weniger gut und gerne bauen.

Erfahrung lässt sich aber nicht kaufen. Für das perfekte Handhaben der Modelle und der Motoren sowie Trimmen und Optimieren sind detaillierte Kenntnisse unverzichtbar. Beim fertigen Modell wird dieses intime Wissen nicht mitgeliefert.

Die Spitzenpiloten bauen ihre Modelle selber. Und Spezialitäten gibt es nicht von der Stange. Etwas Besonderes, beispielsweise ein zehn Gramm leichtes ferngelenktes Saalflugmodell, muss man sich selber bauen. Die Komponenten gibt es im Handel.

 

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